Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (kurz UKSH) erweitert und optimiert seine beiden Standorte Lübeck und Kiel. Bauliche Strukturen werden saniert und ergänzt, um mit einer effizienteren Struktur die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit des UKSH‘s zu erhöhen. Bezüglich beider Klinik-Standorte wurden vorab gestalterische Grundsätze einer angestrebten Corporate Architecture erarbeitet. In Kiel wird nun im Beisein des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein Torsten Albig, des Oberbürgermeisters Dr. Ulf Käfer und Vertretern des UKSH‘s und der Immobilienpartner Richtfest gefeiert.

Im neuen Zentralklinikum Kiel werden die Nut­zungen in einer städtebaulichen Großform zentralisiert und dennoch sensibel mit dem Bestand verzahnt. Der Campus erhält einen neuen Haupteingang. Über die sich anschließende Magistrale werden die Ambulanzen, weiter Fachbereiche und die Aufzüge zu den kammartig organisierten Bettenstationen erreicht. Der neue Vorplatz ist der zentrale Orientie­rungspunkt des gesamten Klinikums. Von hier aus sind die Wege zu weiteren Fachbereichen und neu entstehende Kompetenzzentren wie dem sog. Kopfzentrum kurz. Der größtenteils denkmalgeschützte Bestandsbau der HNO-Klinik wird sensibel umgebaut und erweitert. Zur Förde hin bildet schließlich das neue Mutter-Kind-Zentrum den Schlussstein des Komplexes.


Der Bauliche Masterplan wird in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP, mit Vamed und BAM) realisiert. Für ca. 520 Mio. Euro werden an beiden Standorten insgesamt mehr als  250.000 qm neue und sanierte Nutzfläche entstehen.
Die Planungsgemeinschaft Architekten UKSH (PGA: sander.hofrichter, tsj, HDR und JSWD) wurde 2014 mit den Leistungsphasen 1-4 Architektur beauftragt. Die ARGE Architekten LP5 UKSH Campus Kiel aus HDR und JSWD wurde 2015 mit der Leistungsphase 5 Architektur beauftragt.

Die Fertigstellung des Projekts ist für 2021 geplant.

 

Pressemitteilung der UKSH zum Richtfest am 26. April 2017

 

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