Beim Architekturwettbewerb “Hybrid.M” zur Planung eines kombinierten Neubaus eines Busbetriebshofs der Stadtwerke München und einer ca. 24 Meter hohen Mantelbebauung für Büronutzungen in der Gemeinde Moosach bei München wurde das Konzept von JSWD Architekten in Zusammenarbeit mit KLA kiparlanschaftsarchitekten zum Siegerentwurf gekürt. Auf dem ca. 36.000 m² großen Grundstück soll ein zukunftsweisender, teilweise überdachter  Busbetriebshof für 2.000 Fahrzeuge entstehen. Die umgebende Mantelbebauung soll den erforderlichen Schallschutz und eine städtebauliche Integration gewährleisten.


Auszug des Erläuterungstextes zum Städtebaulichen Konzept von JSWD/KLA:

 „Das Umfeld des geplanten Busbetriebshofes ist insbesondere geprägt durch die breite Verkehrsader des Georg-Brauchle-Rings und die in den letzten Jahren entstandenen und noch geplanten, großformatigen Gebäude in der Umgebung.  Die Zielvorgabe einer schützenden Mantelbebauung impliziert bereits eine Straßen begleitende Baukörperkonfiguration. Das neu geplante Gebäude legt sich daher winkelförmig um die Hallenbauten des Busbetriebshofes und bildet so logisch eine räumliche Kante zum Georg-Brauchle-Ring und zur Hanauer Straße. Räumlicher Höhepunkt und Adresse des zukünftigen Ankermieters bildet die hallenartige Aufweitung der nordwestlichen Gebäudeecke. Ein orthogonales Brücken- und Wegesystem vernetzt die intensiv begrünten Dachflächen über den Hallenbauten des Busbetriebshofes mit der neuen Mantelbebauung. Diese rechtwinklige Großform fügt sich schlüssig in die überwiegend orthogonale Struktur der Umgebung ein.“

 

Visualisierung: rendertaxi

 

140610_Pressmitteilung_Stadtwerke_MuenchenWB_Hybrid.M_ Moosach.pdf