Die die Kita "Miniapolis" im Thyssenkrupp Quartier wurde erneut ausgezeichnet. Die Jury des zum zweiten Mal ausgelobten Essener Architekturpreises stand erneut unter dem Vorsitz von Prof. Christa Reicher.
Die vergebene Auszeichnung würdigt die für eine Kita eher ungewöhnlich technische Anmutung, die sich konsequent aus der Gestaltungsgrammatik des gesamten Quartiers des Technologiekonzerns ergibt. JSWD Architekten gewannen zusammen mit Chaix & Morel aus Paris in 2006 den international ausgelobten Realisierungswettbewerb zum Neubau des Unternehmenscampus. Auch eine Betreuungseinrichtung für die Kinder von Mitarbeitern und die aus der Nachbarschaft war fester Bestandteil der Planung.
Die lebhaft reflektierende, wasserwellenartig geprägten Edelstahlfassade und die ansonsten eher zurückhaltende Farbgestaltung  der Kita „Miniapolis” stehen im Einklang mit der vom Betreiber praktizierten Reggio-Pädagogik. Hier wird der naturwissenschaftliche Forscherdrang der Kinder gezielt gefördert. Die klare Grundrissstruktur des Gebäudes mit differenziertem Raumangebot bietet den gewünschten Rahmen.

 

Pressemeldung der Stadt Essen

 

Foto: Michael Wolff