Das neue Wohnhaus im Zentrum von Düren hat beim diesjährigen Fritz-Höger-Preis eine Auszeichnung in Silber erhalten. Die Jury würdigte hierbei außergewöhnliche Leistungen der aktuellen Backsteinarchitektur. Die Preisverleihung fand am 19. September im Deutschen Architektur Zentrum in Berlin statt.

Der Neubau erweitert das Angebot des Cellitinnen-Seniorenhauses St. Gertrud, ebenfalls von JSWD Architekten geplant, im Bereich Betreutes Wohnen. Der verwendete helle und flachformatige Klinker der weitgehend geschlossenen straßenseitigen Fassade bildet mit den dunkel eloxierten, perforierten und dreidimensional verformte Metalltafeln, die die beiden großflächige Öffnungen bekleiden, eine spannungsvolle Komposition.

Die Jury hatte von 500 eingereichten internationalen Projekten rund 50 nominiert und schlussendlich einen Grand Prix und je einmal Silber und Gold in vier Kategorien plus Sonderpreise für Nachwuchs- und Nachhaltigkeits-Projekte vergeben. Den Hauptpreis erhielt der Pavillon von Alvaro Siza auf der Insel Hombroich in Neuss.