Das Konzept von JSWD Architekten zum Neubau des Center for Wind Power Drives, ausgelobt vom BLB NRW, erhielt heute den Zuschlag. Das Grundstück liegt im Bereich der Hochschulerweiterung des Campus Melaten der RWTH Aachen. Der klare Baukörper belässt einen großen Teil des Grundstücks unbebaut und damit offen für künftige Entwicklungen in diesem Cluster. Baukörperform und Fassadenstruktur spiegeln die innere Organisation und die dynamischen Prozesse des CWD wider. Die Basis des Neubaus bildet ein massiver Sockel, der sich aus der Hangsituation schiebt und zum Boulevard hin weit verglast und einladend öffnet. Auf diesen Sockel legt sich ein scheinbar schwebender Baukörper. Er ist bekleidet mit Aluminium-Paneelen, die, wie von Wind und Windkraft dreidimensional geformt, die dynamische Baukörperform noch unterstreichen. Analog zur Erdgeschosssituation öffnet sich diese „Haut“ auf der Kopfseite und wird hier zum großen Boulevardfenster. Im Wesentlichen setzt sich das Gebäude aus zwei Nutzungsbausteinen zusammen. Der Hallenteil besteht aus dem Versuchsstand mit entsprechender Technikräumen und dem Montagebereich mit Lagerflächen und Anlieferzone. Der Kopfbau besteht aus einer der Halle zugewandten „Pufferzone“ mit Haupterschließung und Nebenräumen. Zum Boulevard orientieren sich die Eingangssituation mit angeschlossenem Seminarraum und in den Obergeschossen Büros und Projekträume.