Beim geladenen Gutachterverfahren entschied sich die Fraunhofer Gesellschaft für den Entwurf von JSWD Architekten.

Das bestehende Institutszentrum IZS in Stuttgart ist durch die heterogene Struktur der einzelnen Bestandsbauten geprägt. Im Rahmen der Masterplanung werden die bestehenden Institutsgebäude durch die Ausbildung eines baulichen Rückgrats neu geordnet und untereinander verknüpft. Die „Neue Mitte“ besteht aus mehreren punktförmigen Hochbauten mit Labor – und Büroflächen auf einem gemeinsamen Werkhallensockel. Ein repräsentatives neues Eingangsgebäude vervollständigt das Ensemble und bringt durch seine einladende Entrée-Situation mit großzügiger Freitreppe den Campus der Öffentlichkeit näher. Die Umstrukturierung der Außenräume regelt die bestehende verkehrliche Situation auf dem Campus neu und schafft durch die Trennung von Fuß- und Autoverkehr attraktive kommunikative Freiräume für die ansässigen Forscher und Besucher.