Nach einem ersten städtebaulichen Verfahren in 2008 wurde 2017 der hochbauliche und freiraumplanerische Wettbewerb für den Ersatzneubau des Bezirksrathauses Rodenkirchen ausgeschrieben und gerade entschieden.
Der Entwurf von JSWD formt einen markanten und einladenden Kopfbau am ebenfalls neu zu gestaltenden Rathausplatz. Im historischen Zentrum der südlichen Vorstadt entsteht ein kraftvoller und adressbildender Stadtraum. Neben dem von den Bürgern gut angenommenen Maternusplatz entsteht in der Ortsmitte von Rodenkirchen ein weiterer attraktiver Treffpunkt. Eine attraktive Gasse wird das nahe Rheinufer zukünftig direkter anbinden.

Der kompakte Baukörper greift die Typologie der platzbegleitenden Arkadenhäuser auf. Das verglaste Foyer des barrierefrei geplanten Rathauses öffnet sich zum autofreien Platz. Empfang, Meldehalle und die vertikale Erschließung sind für Besucher gut ablesbar.  Eine großzügige Treppe führt in die „Belle Etage“ mit Ratssaal und platzseitigem Saalfoyer.

 

Das energieeffiziente Gebäude soll bis 2021 realisiert werden.

 

Freiraumplanung: RMP Landschaftsarchitekten, Stephan Lenzen, Bonn
Visualisierung: Mohan Karakoc