Auftraggeber: GAG Immobilien AG
1. Preis Städtebauliches Planungskonzept 2014/15
12.400 m² Büronutzung + 160 Wohnungen
Freiraumplanung: Lill + Sparla, Köln
Verwaltungsgebäude: JSWD, Wohnungsbau: Molestina + ASTOC
Fertigstellung 2018/19

Als Teil des zu revitalisierenden Industrieareals der ehemaligen Chemischen Fabrik Kalk galt es, ein urbanes Miteinander von Büro- und Wohnnutzungen zu ermöglichen. Von Beginn an wurden die Architekten zur Zusammenarbeit mit einem Freiraumplaner aufgefordert. Das Konzept von JSWD in Kooperation mit Lill + Sparla wurde zur städtebaulichen Grundlage der Quartiersentwicklung. Ein öffentliches Wegesystem verknüpft das autofreie Quartier mit den angrenzenden Stadtstrukturen und öffnet sich insbesondere zum benachbarten Bürgerpark. Ein öffentlicher Spielplatz erweitert das Angebot. Die notwendigen Stellplätze werden in zwei Tiefgaragen untergebracht. Eine einheitliche Architektursprache aller Gebäude stärkt die Identität des Quartiers.
Ein 120 m langes, dreigliedriges Bürohaus staffelt sich entlang der Hauptstraße in Höhe und Baulinie  in drei Stufen zurück. Dabei ergeben die winkelförmigen Blöcke eine zusammengesetzte Kammstruktur, deren vier Köpfe zur rückwärtigen Wohnbebauung überleiten. Durch geschickte Positionierung der sechs Mehrfamilienhäuser werden die Wohnungen vor den Immissionen der angrenzenden Hauptstraßen weitgehend geschützt.

Fotos: Jens Willebrand

Siehe auch

Schwarz Projekt Campus

Hauptbahnhof Döppersberg

Thyssenkrupp Quartier

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