Neue Kongress- und Messehalle für die Messe Berlin
Auslober: Messe Berlin GmbH
3. Preis Realisierungswettbewerb 2011
In Zusammenarbeit mit Chaix & Morel et Associés, Paris

Der kreisrunde Neubau der Messehalle bildet den stadtbildprägenden Schlusspunkt der Messe-Entwicklung nach Süden hin. Er löst sich von der orthogonalen Struktur seiner Hallennachbarn und geht vielmehr eine Verbindung mit dem halbreisförmigen Eingangsbau am Messeplatz Süd ein. Es entsteht hier ein Ensemble gleichberechtigter Partner, die sich niveaugleich und über weiträumige Verglasungen zum Platz hin einladend öffnen. Der Nebeneingang mit zweitem Foyer orientiert sich zum Platz am Messedamm. Das Gelände wird zum Neubau hin leicht angezogen, so dass ein ebenerdiger Zugang aus dem Platzraum über das Foyer in die obere Ausstellungshalle möglich ist. Der Neubau der Messehalle mit  seiner eindeutigen Großform ist ein markanter Solitär innerhalb der Messelandschaft. Gleichzeitig geht er eine Verbindung ein mit dem bestehenden Eingangsbau am Messeplatz Süd. Entsprechend wird die aufstrebende Fassade des direkten Nachbarn aufgenommen und transformiert. Eine diaphane Struktur aus vertikalen Aluminiumrohren bildet die zweite Haut vor geschlossenen und als Sonnenschutz vor verglast-offenen Elementen. Die Leichtigkeit des Materials und damit der Erscheinung des kreisrunden Neubaus steht für Transparenz und Offenheit. Dieser Charakter wird in den Innenraum getragen. Helle Oberflächen, offene Räume mit spannungsvollen Blickbeziehungen und viel Tageslicht bestimmen die Foyer- und Kongressbereiche – ganz bewusst im Kontrast zur künstlichen Welt im Inneren der Ausstellungshallen.

Visualisierungen: Eddie Young

Siehe auch

Koelnmesse 3.0

Telekom Flagship-Store

Hauptbahnhof Döppersberg

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