Auslober: Stadt Bochum
2. Preis Realisierungswettbewerb 2012

Als zentraler Baustein des innerstädtischen Kreativquartiers ViktoriaQuartierBochum soll das neue "Musikzentrum Bochum" eine konzertante Spiel- und Probenstätte der Bochumer Symphoniker mit einem Multifunktionssaal für die städtische Musikschule in einem für alle offen zugänglichen Haus verbinden. Das Musikzentrum entsteht unter Einbeziehung der umzunutzenden Marienkirche auf dem freien, städtischen Grundstück. Intention der Wettbewerbsaufgabe war es, einen zeitgenössischen Kulturbau zu schaffen, der in besonderer Weise die Marienkirche und den Neubau zu einer städtebaulichen und architektonischen Einheit und Adresse im ViktoriaQuartierBochum entwickelt. Die Jury vergab beim beschränkten Realisierungswettbewerb den 2. Preis an JSWD Architekten.  Der Entwurf bildet im Zusammenspiel mit der Kirche sehr selbstverständlich zwei Platzsituationen aus – den Vorplatz an der Viktoriastraße mit Haupteingang ins gemeinsame Foyer und den Kirchplatz mit Nebenzugang. Eine großzügige Freitreppe führt auf den Stadtbalkon, der Szene ist für Open Air Veranstaltungen. Das neue Haus wirbt für sich und die Musik durch seine Offenheit, Transparenz. Der Neubau wird hier zur öffentlichen Bühne und lässt Einblicke tief ins Gebäudeinnere zu. Der Vorhang aus filigranen,  keramischen Profilen löst sich auf – das massive, monolithische Saalvolumen tritt in Erscheinung. Der Saalbau schmiegt sich im Erdgeschoss an den Sockelbereich der Kirche an. Die  aufstrebenden und gestaltprägenden Fenster des Kirchenschiffes bleiben frei von jedem Anbau. Es entsteht ein „solitäres Ensemble“.

Siehe auch

HAUS DER EUROPÄISCHEN GESCHICHTE, Brüssel

Bühnen Köln

CUBE Factory 577, Leverkusen

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