Bürohaus auf dem Campus "Zeche Nordster"
Bauherr: VIVAWEST Wohnen GmbH, Gelsenkirchen
1. Preis Wettbewerb 2014
Fertigstellung 2018

Fotos: Christa Lachenmaier, Michael Wolff, Luftbild: Hans Blossey, Lichtkunst: Paul Schwer

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern (Architekt: Fritz Schupp) entsteht an Stelle der historischen Kesselhausfassade ein Bürohaus für Vivawest, das sich in die bestehende, zum Teil denkmalgeschützte Bebauung einfügt. Das bestehende Hauptgebäude mit seinem markanten Hochpunkt mit Herkules-Skulptur (Lüpertz) bleibt die erste Adresse am Platz. Der Neubau bildet nun den selbstbewussten, südlichen Abschluss des Campus, ohne die Bestandsbauten räumlich zu bedrängen. Der ebenerdige Durchgang schafft wechselseitige Bezüge zwischen Campus und Park (ehemaliges BUGA-Gelände).

Die Aufnahme wesentlicher Gestaltungsmerkmale der umgebenden Industriearchitektur in puncto Maßstab, Proportion und Materialität verbindet die Hochbauten zu einer wahrnehmbaren Einheit und verschafft dem arrondierten Campus einen kraftvollen Auftritt. Der ca. 120 Meter lange Neubau verknüpft die Verwaltung räumlich und funktional und bietet eine häuserübergreifende Kommunikationsebene. Von außen durch seine Transparenz gut ablesbar, liegt diese Ebene wie eine Flöz-Schicht zwischen dem Sockel- und den Bürogeschossen. Brückenbauwerke binden Hauptgebäude und Werkstatt annähernd ebenengleich an das „Flöz-Geschoss“ an. Besprechungs- und Seminarräume, der große, teilbare Konferenzsaal und die Cafeteria bilden zusammen mit den Foyerzonen eine spannungsvolle und für alle Mitarbeiter nutzbare Raumlandschaft für Aufenthalt und Austausch. In den v

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