Wohnhaus mit 17 barrierefreien Service-Wohnungen in Düren
Auftraggeber: Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria
Fertigstellung 2013

Das fünfgeschossige Haus für betreutes Wohnen setzt in der Innenstadt von Düren einen städtebaulichen Akzent. Die Fassade unterbricht bewusst die Architektur des 2005 eröffneten und 2013 erweiterten Cellitinnen-Seniorenhauses St. Gertrud (Planung JSWD) und weist auf eine Neuausrichtung von dessen Angebot hin. Der markante Neubau ermöglicht den Senioren selbstbestimmtes Wohnen in urbaner Lage. Zur Straße hin eher geschlossen, öffnet sich das Haus zum parkartigen Garten hin mit großzügigen Loggien. Das behindertengerechte Haus verfügt im Erdgeschoss über eine interne Verbindung zum Hauptgebäude mit Hausrestaurant.
Die straßenbegleitende Fassade unterbricht bewusst die Architektur des Cellitinnen-Seniorenhauses St. Gertrud  und die angrenzende Bebauung. Die Fassade aus hellen, flachformatigen Klinkersteinen mit farbgleicher Verfugung, die Rücksprünge in der Kubatur sowie das Flachdach geben dem Baukörper eine eigene Identität. Zwei großflächige, kontrastierende Öffnungen mit je einer modernen „Intarsie“ belegt, belichten das Treppenhaus und einen Teil der Innenräume, beschränken aber gleichzeitig den Einblick von außen. Die hier verwandten perforierten, dreidimensional verformten Aluminiumtafeln haben einen dunkelbraunen Eloxal-Ton. Die Loggien in der dem Garten zugewandten Südfassade werden durch im Farbton den Intarsien gleichenden Metall-Banderolen gefasst.  Das Haus verfügt über eine interne Verbindung zum Hauptgebäude mit Hausrestaurant im Erdgeschoss.

Das Projekt wurde beim "Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur 2014" mit einem Winnerlabel in Silber ausgezeichnet.

Fotos: Christa Lachenmaier  

Siehe auch

FLOW Tower

Neue Mitte Porz

Haus F

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