Ersatzneubau Bezirksrathaus in Köln-Rodenkirchen
Auslober: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
1. Preis Hochbaulicher und freiraumplanerischer Generalplaner-Wettbewerb 2018
Freiraumplanung: RMP Landschaftsarchitekten, Stephan Lenzen, Bonn

Das neue Bezirksrathaus ist als bürgernahe und einladende "Stadtloggia" gedacht. Der in die Jahre gekommene Bestandsbau aus den 60er Jahren muss ersetzt werden. Vor dem markanten Neubau wird sich der autofreie Quartiersplatz gleich einem Teppich ausrollen. Dieser bietet eine hohe Aufenthaltsqualitäten und Raum für verschiedenste Veranstaltungen. Einzelhandel und Gastronomie können die Platzfläche nutzen und den neuen Rathausplatz zu einem weiteren attraktiven Treffpunkt in Rodenkirchen machen. Im Zusammenspiel mit den flankierenden Platzkanten entsteht ein adressbildender Stadtraum, der dem Neubau einen angemessenen Auftritt verleiht. Eine attraktive Wegeführung bindet den Platz fußläufig an das nahe Rheinufer an. Der kompakte Baukörper belässt im Übergang zur kleinteiligen Wohnbebauung des sich anschließenden „Auenviertels“ einen großen Garten. Hier können MitarbeiterInnen ihre Pausen verbringen und der Bedarf von Erweiterungsfläche ist gedeckt.
Die Typologie der platzbegleitenden Arkadenhäuser wird aufgegriffen und fortgeführt. Es entsteht ein spürbares, bauliches Kontinuum und eine wettergeschützte Anbindung an Bushaltestelle und Tiefgarage.  Das verglaste Foyer des barrierefrei geplanten Rathauses öffnet sich zum autofreien Platz. Empfang, Meldehalle und die vertikale Erschließung sind auf den ersten Blick lesbar und ermöglichen den Besuchern eine gute Orientierung.  Eine großzügige Treppe führt in die „Belle Etage“ mit Ratssaal und platzseitigem Saalfoyer.
Der Entwurf bildet das geforderte Raumprogramm ab, kann aber noch flexibel auf sich ändernde Vorgaben reagieren. Das energieeffiziente Rathaus soll bis 2021 realisiert werden.

Visualisierung: Mohan Karakoc

Siehe auch

Deutsches Tapetenmuseum

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