Ertüchtigung Bestand und Ersatz der nördlichen Ausstellungshallen
Auftraggeber: Messe Essen GmbH in Zusammenarbeit mit der GVE, Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH
Wettbewerb 2012

Die Neubauentwicklung verbindet sich sehr selbstverständlich mit den Bestandsbauten der Messe zu einer wahrnehmbaren Einheit. Ziel ist es, durch das Aufgreifen vorhandener Logistik- und Hallenstrukturen ein Ganzes eine Identität für die gesamte Messe zu entwickeln. Die Klarheit der Großform spiegelt sich auch in der inneren Organisation und seiner Erschließungsstruktur wider. Der überhöhte Kopfbau des Foyers mit Kongress und der Gruga-Wandelgang als glasgeschützte Kolonnade ermöglichen eine einfache Orientierung innerhalb der Messe und repräsentieren diese gleichermaßen offen und einladend zum Grugapark und der Stadt. Mit Respekt vor der denkmalgeschützten Grugahalle belässt der Messeneubau zwischen beiden Gebäuden einen großzügigen Freiraum. Dieser dient als Messevorplatz und bildet den weiträumigen Auftakt in den angrenzenden Park.

Das vorgeschlagene Konzept kann modular und bei laufendem Betrieb umgesetzt werden. In der finalen Ausbaustufe stehen ebenengleich und von gleichmäßig hohem Standard ca. 80.000 qm Hallenfläche zur Verfügung. Die Anordnung der Hallen und das Angebot zusätzlicher/optionaler Eingänge ermöglichen Parallelveranstaltungen und Rundgänge unterschiedlicher Größe.

Visualisierungen: Mohan Karakoc

Siehe auch

Koelnmesse 3.0

Telekom Flagship-Store

Hauptbahnhof Döppersberg

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